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Eine gesalzene Geschichte

Geschrieben von Bill Beatrice am .

Eine gesalzene Geschichte  
Der Höhepunkt des Programms des 60-jährigen Frauenvereins Leubringen-Magglingen für das Jubiläumsjahr 2017 war der von Verena Donzé umsichtig und perfekt organisierte Vereinsausflug nach Schweizerhalle ins Salzmuseum „Die Salzkammer“. Die Salzkammer ist das private Salz- und Firmenmuseum der Schweizer Rheinsalinen, das in der 1860 erbauten Villa von Otto von Glenck (Sohn des Salinengründers Carl Chr. F. Glenck) am Rheinufer untergebracht ist. Hierher liessen sich die sechzehn Teilnehmerinnen bequem mit einem kleinen Bus fahren und wurden von der Führerin Iris Ritter in die Wunderwelt des Salzes eingeführt. Ein Thema, das immer wieder in Staunen und zu Ausrufen wie „das han i jo gar nid gwüsst“ verleitete.

     

Wo ein Meer war, gibt es Salz
Die Gegend um Basel ist reich an Salz. Aber weshalb? Vor 200 Millionen Jahren war die ganze Region von einem Meer bedeckt, das vom Mittelmeer bis zur Nordsee reichte. Und wo ein Meer ist, ist auch Salz. Eine Periode trockenen Klimas liess das Wasser verdunsten, es bildeten sich Gesteinsschichten, und so blieb erhalten, was heute noch ist: Eine bis zu 90 Meter dicke Schicht naturreinen Jura-Salzes.

Die Salzgewinnung geht weit zurück, als sesshaft gewordene Nomaden 10 bis 12 000 Jahre vor unserer Zeitrechnung erkannten, dass Salzwasser ihrer Gesundheit zuträglich war. Sie beobachteten Tiere, die salzhaltige Quellen aufspürten, tranken ebenfalls von diesem Wasser, sammelten das eingetrocknete Salz am Meeresufer und fühlten, wie Kraft in ihre müden und kranken Körper zurückkehrte und es ihnen besser ging.

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Jahresrückblick 2016

Geschrieben von Cueni Heide am .

Die vier Vorstandsfrauen konnten im vergangenen Jahr nur 6 Mal zusammensitzen, um die geplanten 11 Anlässe in die Wege zu leiten. Das forderte vermehrten Einsatz und Koordination im stillen Kämmerlein und gute Zusammenarbeit innerhalb des Teams. Und da passten wie immer alle Zahnräder ineinander.

Das Jahr begann wie üblich sehr gut, mit Cüpli und Zmorge im Januar. Inzwischen eine liebgewonnene Tradition. Etwas hektischer ging es an der Mitgliederversammlung im Februar zu. 2 Rücktritte auf Vorstandsbasis gegenüber einem Eintritt, das gab es etwas mehr und ernsthaft zu diskutieren. Der im gleichen Monat angesetzte Vortrag über die Fussreflexzonen-Therapie mit Sabina Huber bedeutete nicht nur Zuhören sondern gab auch den Anstoss, der eigenen Gesundheit etwas mehr Aufmerksamkeit in Richtung  Wohlbefinden zu schenken.

Anfang März trafen wir uns beim „Kaffee für Alle“ und kurz darauf war das Bastelteam im Einsatz beim beliebten und immer gut besuchten „Osterbasteln für Kinder“ und deren Begleitpersonen. Ein abgerundeter und beidseitig sehr geschätzter Anlass.

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Rückblick 60 Jahre Frauenverein

Geschrieben von Bill Beatrice am .

Pressebericht Bieler Tagblatt: Mitgliederversammlung und Rückblick 60 Jahre Frauenverein Leubringen

60 Jahre

Gedicht von Verena Donzé:

Was isch au hüt im Gmeindhus los
Es wimmlet vo Fraue chli und gross
Alli gsteilt wie bi de Miss Schweiz Wahle
Es Jubiläum vom Fraueverein, 60 Johr i Zahle

So hed die Gschicht im Dorf agfange                                       
Fraue si vo Tür zu Türe gange
Mier gründed jetzt en Fraueverein
Bisch au debi? Das wär so fein!

Am 20. Februar 1957
Hend 29 Fraue heimlech gwösst
am erschte Mittwoch im Monet mier im Usgang sind
Trotz skeptische Männer und Brüelichind

Es Chörli isch gar bald entstande
Wo freudigs und trurigs hed umrandet
Es hend sich kreative  Fraue g’outet
Fröhlechkeit hed im Fraueverein gwaltet.

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Begegnung mit dem Alter - "Dialog mit der Zeit"

Geschrieben von Bill Beatrice am .

Der Vereinsausflug des Frauenvereins Leubringen hielt am 22. Juni 2016 ein spezielles Programm für seine Mitglieder bereit: Der Besuch der Ausstellung „Dialog mit der Zeit“ im Museum für Kommunikation in Bern, eine Ausstellung über das Ӓlterwerden mit Fragen: Wie möchte ich im Alter leben? Welches sind die Chancen des Ӓlterwerdens und die Herausforderungen des Altseins?

Auf spannende Art geht die Ausstellung diesen Fragen nach und lädt zum Nachdenken, Mitdenken und auch zum Mitmachen ein. An verschiedenen Stationen können Fertigkeit, Reaktionsfähigkeit, Koordination, körperliche und geistige Fähigkeiten getestet werden. Senior Guides – erfahrene Menschen über 70 – führen durch die Ausstellung und diskutieren mit dem Publikum über die vielen Facetten des Alters.

Das Alter betrifft uns alle. Wir tun deshalb gut daran, uns rechtzeitig mit Klischees, Vorurteilen und Ӓngsten auseinanderzusetzen. Die Ausstellung gab den interessierten Besucherinnen wertvolle Gedankenanstösse, über die eigene Situation nachzudenken und – wer weiss? – einen nützlichen Ratschlag mit nach Hause zu nehmen, wie zum Beispiel:

„Es ist nie zu spät! Sehen Sie das Alter als Gewinn! Das Alter ist eine Lebensphase, in der Sie die Chance haben, Ihre Fähigkeiten und Interessen weiter zu entwickeln.

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Mitgliederversammlung 2016

Geschrieben von Hirsig Beatrice am .

Am 17. Februar fand die 59ste Mitgliederversammlung des Frauenvereins Leubringen im Gemeindehaus statt. Beatrice Hirsig begrüsste zum letzten Mal in ihrer Amtszeit die Anwesenden und Marthe Garst spielte und sang das passende Mani Matter-Lied «Mir hei e Verein».

Die Traktandenliste wurde kommentarlos genehmigt, dem Protokoll der letzten Versammlung sowie der Jahresrechnung 2015 zugestimmt und der Kassiererin Erna Hofer Decharge erteilt. Speziell wurde die neuerliche Spende der Burgergemeinde verdankt, welche dazu beiträgt, dass wiederum ein grosser Betrag an gemeinnützige Institutionen gespendet werden kann. Das von Wally Brüschweiler vorgestellte Jahresprogramm 2016 bewegt sich im üblichen Rahmen, wobei Wert darauf gelegt wurde, bereits jetzt verschiedene Anlässe, Vorträge und Ausflüge zeitlich und inhaltlich bekannt zu machen. Der Jahresrückblick der Sekretärin Heide Cueni wurde mit Applaus verdankt.

Dank dem zügigen Ablauf der Versammlung konnte bald zum Haupttraktandum «Diskussion über die Zukunft des Vereins» geschritten werden. Nach dem Rücktritt der langjährigen Vorstandsmitglieder Beatrice Hirsig und Gertrud Müller verbleiben, mangels Nachfolgerinnen, nur drei Vorstandsfrauen. Aufgrund eines Antrags von Verena Donzé und Sylvette Müller wurden deshalb zuerst die Statuten dahingehend geändert, dass der Vorstand nur aus «mindestens drei» Frauen bestehen muss (bisher fünf). Dass diese mit der Planung und Durchführung von Anlässen sowie mit der Leitung des Vereins an den Rand ihrer Kapazität gelangen würden war klar. Spontan meldete sich Marthe Garst als Vorstandsmitglied, was dankbar und freudig angenommen wurde.