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Die Füsse als Landkarte des Körpers

Geschrieben von Bill Beatrice am .

Füsse gut – alles gut

In die Geheimnisse der Fussreflexzonen-Therapie führte Sabina Huber am 11. Juni 2015 eine Gruppe Frauen und einen Herrn ein. Sabina Huber ist diplomierte Fussreflexzonen-Therapeutin, führt ein Studio in Biel und folgte der Einladung des Vorstandsmitgliedes Wally Brüschweiler. Zum Einstieg in die komplexe Materie erläuterte sie den geschichtlichen Hintergrund der Therapie.

 


Wie entspannend eine einfache, an sich selbst ausgeführte Behandlung sein kann, probierte die Gruppe unter Sabina Hubers Anleitung gleich selbst aus: Mit der Daumenkuppe der rechten Hand an der Innenkante des rechten Fusses entlang von der grossen Zehe bis zur Ferse zentimeterweise Druck aufbauen und ein paar Sekunden halten. Dasselbe am linken Fuss. Die Innenkanten der Füsse widerspiegeln die Wirbelsäule, die durch Druck stimuliert wird.

Ganz so einfach ist eine gezielte, ganzheitliche Anwendung nicht. Das leuchtete allen Anwesenden ein. Der Vortrag bewirkte jedoch, das Interesse zu wecken und sich vielleicht einmal professionell beraten und behandeln zu lassen. 

Das Wissen um diese Heilmethode ist uralt und stammt ursprünglich vom Indianerstamm der Maya ab. Anfang des letzten Jahrhunderts wurde sie vom amerikanischen Arzt William Fitzgerald weiterentwickelt. Er teilte den menschlichen Körper in zehn vertikale und drei horizontale Zonen ein, die er auf die Fusssohle übertrug.

Die Füsse stellen somit eine Landkarte des Körpers dar. Der gezielte Druck auf die verschiedenen Zonen der Fusssohle bewirken, dass der Körper seine Selbstheilungskräfte aktiviert. Körperliche Beschwerden können mit der Fussreflexzonen-Therapie gelindert werden.